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Sächsische Wasserstoffstrategie

Das Bild zeigt eine Visualisierung von grünen Wasserstoff
Wasserstoff aus erneuerbaren Energien  © iStock/Petmal

Wasserstoff kann einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten – vor allem wenn er dazu eingesetzt wird, Industrieprozesse CO2-frei zu gestalten, aber auch als Treibstoff für Schwerlast- und Schienenfahrzeuge oder um die Wärmewende zu ergänzen. Als Energieträger ist er in allen Sektoren einsetzbar, fungiert als Speichermedium und nimmt deshalb eine Schlüsselfunktion bei der Energiewende ein. CO2-freier, grüner Wasserstoff wird im Elektrolyseverfahren unter Nutzung von grünem Strom gewonnen. Er lässt sich vergleichsweise einfach im Gasnetz transportieren.

Die am 18. Januar 2022 von der sächsischen Staatsregierung beschlossene Wasserstoffstrategie zeigt neben den sächsischen Stärken – vor allem in Forschung sowie im Maschinen- und Anlagenbau – beim Thema Wasserstoff auf, wie die Unterstützung der Akteure erfolgen soll. Ziel ist es, über Wasserstoff als Energieträger, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten sowie die Chance auf Wertschöpfung und Schaffung von Arbeitsplätzen in Sachsen zu ergreifen. Dazu wurde die Wasserstoffstrategie um einen Maßnahmenplan ergänzt, der neben der Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Wasserstoffwirtschaft alle Aspekte der Wertschöpfungskette unterstützend unter die Lupe nimmt. Die Umsetzung des Maßnahmenplans wird durch eine interministerielle Arbeitsgruppe koordiniert und durch eine Kompetenzstelle Wasserstoff (KH2) unterstützt.

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