Hauptinhalt

Wasserstoffstrategie

Das Bild zeigt eine Visualisierung von grünen Wasserstoff
Wasserstoff aus erneuerbaren Energien  © iStock/Petmal

Wasserstoff kann einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten – vor allem wenn er dazu eingesetzt wird, Industrieprozesse CO2-frei zu gestalten, aber auch als Treibstoff für Schwerlast- und Schienenfahrzeuge oder um die Wärmewende zu ergänzen. Als Energieträger ist er in allen Sektoren einsetzbar und deshalb eine Schlüsselfunktion in der Energiewende. CO2-freier Wasserstoff wird im Elektrolyseverfahren unter Nutzung von grünem Strom gewonnen. Er lässt sich vergleichsweise einfach im Gasnetz transportieren.

Die Sächsische Wasserstoffstrategie ist Auftrag und Maßnahme des Koalitionsvertrages sowie des Energie- und Klimaprogramms Sachsen 2021. Sie zeigt neben den sächsischen Stärken beim Thema Wasserstoff auf, wie sich die Staatsregierung die Unterstützung der sächsischen Akteure vorstellt. Ziel ist es, über Wasserstoff als Energieträger, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten sowie die Chance auf Wertschöpfung und Schaffung von Arbeitsplätzen in Sachsen zu ergreifen. Dazu wurde das politisch-strategische Konzeptpapier um einen Maßnahmenplan ergänzt, der neben der Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Wasserstoffwirtschaft alle Aspekte der Wertschöpfungskette unterstützend unter die Lupe nimmt: Forschung und Entwicklung, Produktwertschöpfung, Erzeugung, Handel, Transport und Speicherung sowie schließlich die Nutzung von Wasserstoff. Die Umsetzung des Maßnahmenplans wird durch eine interministerielle Arbeitsgruppe koordiniert und durch eine Kompetenzstelle Wasserstoff unterstützt.

weiterführende Informationen

zurück zum Seitenanfang